NEU: Klausurfest & Krisenfit. Wie du in einer Welt aus Krisen, KI und Prüfungen bei dir bleibst
Stressmanagement und Resilienz für die Prüfungsphase und das Leben danach.
Worum es geht
Mehr als jede zweite studierende Person in der Schweiz berichtet von erheblichem Stress, viele kennen Prüfungsangst, Schlafprobleme oder das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Und das in einer Zeit, in der nicht nur die nächste Prüfung Druck macht, sondern auch die Frage, ob der eigene Beruf in fünf Jahren noch existiert, ob die Welt noch eine Zukunft hat und ob KI bald alles besser kann.
Dieses Seminar ist anders als klassische Stressmanagement-Angebote: Es nimmt ernst, was diese Generation wirklich belastet, und stattet dich gleichzeitig mit erprobten Werkzeugen aus, die in der nächsten Prüfung genauso funktionieren wie an einem Tag, an dem die Nachrichtenlage zu viel wird.
An einem intensiven Nachmittag entwickelst du deinen persönlichen Werkzeugkasten: körperliche Akut-Techniken für den Prüfungstag, mentale Strategien gegen den inneren Kritiker und eine resiliente Haltung für die grösseren Fragen. Wissenschaftlich fundiert, praktisch erprobt, ohne esoterischen Überbau.
Was du mitnimmst
- Mindestens vier körperliche Sofort-Techniken, die du in unter zwei Minuten anwenden kannst, auch mitten in der Prüfung.
- Methoden gegen den inneren Kritiker und gegen Gedankenkarusselle, die nachts wach halten.
- Tools für Arbeits- und Zeitmanagement und gegen das Prokrastinieren.
- Konkrete Strategien für KI-Druck, Imposter-Gefühle und das Paradox zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
- Einen persönlichen Resilienzplan, der nicht in der Schublade landet, sondern wirklich umgesetzt wird.
- Den Austausch mit anderen, denen es ähnlich geht. Du bist nicht allein.
Für wen
Studierende aller Fachrichtungen an Universitäten, Fachhochschulen, der ETH und Pädagogischen Hochschulen, die vor anspruchsvollen Prüfungen stehen, ihre Stressreaktionen besser verstehen und nachhaltig handlungsfähig werden möchten. Vorerfahrung ist nicht nötig, alles wird praktisch eingeführt.
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Kursprogramm:
Ein Nachmittag mit Start um 13 Uhr, sieben Module, drei Pausen. Wechsel zwischen kurzen, dichten Impulsen, praktischen Übungen und Austausch in kleinen Gruppen.
45 Minuten Modul 1: Ankommen
Du kommst an, lernst die Gruppe kennen und siehst auf den ersten Blick: Du bist nicht allein mit dem, was du gerade fühlst. Wir klären, was du heute mitnehmen möchtest uns betrachten uns aus der Metaebene.
45 Minuten Modul 2: Stress verstehen
Was Stress wirklich ist, warum er nicht der Feind ist und wie er bei dir persönlich aussieht. Du lernst das transaktionale Stressmodell kennen und erstellst dein eigenes Stressprofil entlang von Körper, Gedanken, Gefühlen und Verhalten.
15 Minuten Pause
45 Minuten Modul 3: Akut-Werkzeuge für Körper und Nervensystem
Vier praktische Techniken, die in unter zwei Minuten wirken und die du in der Prüfung wirklich anwenden kannst: Box-Atmung, die 5-4-3-2-1-Methode, die 4-7-8-Atmung und ein angepasster Body Scan. Alles selbst erfahren, mehrfach geübt.
45 Minuten Modul 4: Zeit- und Arbeitsmanagement: Struktur gegen Stress
Viel Stress entsteht nicht nur durch zu viel Stoff, sondern auch durch fehlende Struktur. Du lernst vier bewährte Werkzeuge kennen und wendest sie sofort auf deine eigene Lernphase an: Klare Prioritäten, fokussiertes Arbeiten und realistische Tagespläne. Plus: Wie du Prokrastination wirklich verstehst statt nur bekämpfst.
15 Minuten Pause
60 Minuten Modul 5: Geist und Gedanken: Der innere Kritiker
Wir hören dem inneren Kritiker bewusst zu, verstehen seine Schutzfunktion und ergänzen ihn um etwas Wirksameres: Selbstmitgefühl nach Kristin Neff und die vier Fragen der kognitiven Umstrukturierung aus der Verhaltenstherapie.
15 Minuten Pause
30 Minuten Modul 6: Zeitgenössische Themen: KI, Klima, Imposter
Das Modul, das in den meisten Stressmanagement-Angeboten fehlt. Wir sprechen offen über das KI-Paradox, Klimaangst und das Imposter-Gefühl und arbeiten mit konkreten Strategien: Anxiety-zu-Agency, Doomscrolling-Hygiene und Imposter-Reframing.
45 Minuten
Modul 7: Resilienz und Transfer
Was Resilienz wirklich ist und was nicht. Du erkundest deine vier Ressourcen-Quellen und erstellst einen 3-2-1-Plan: drei Werkzeuge mitnehmen, zwei täglich üben, eine Person informieren, die dich erinnert. Mit Abschluss-Ritual.
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Wie wir arbeiten
Etwa ein Drittel der Zeit ist kompakter Input, ein Drittel praktische Übungen, ein Drittel Austausch und Transfer. Du gehst nicht mit mehr Wissen, sondern mit mehr Können nach Hause. Alle Übungen sind freiwillig, jederzeit Pause möglich. Vertraulichkeit ist Grundvoraussetzung.
Wichtig: Dieses Seminar ist Prävention und Selbstmanagement, keine Therapie. Bei akuten psychischen Belastungen empfehlen wir parallel die psychologische Beratung deiner Hochschule oder eine fachärztliche Abklärung.
Du musst die Welt nicht reparieren, um dich besser zu fühlen. Aber du kannst lernen, in ihr zu bestehen und dabei du selbst zu bleiben.
Kursende um ca. 19 Uhr. Programmänderungen sind vorbehalten.



